Völlig angstfreie Behandlung durch Lachgassedierung

In vielen Ländern ist sie bereits üblich und auch in Deutschland werden ihre Vorteile für den Patienten immer häufiger genutzt – die Lachgassedierung. Besonders ängstliche Patienten und Kinder profitieren von der beruhigenden Wirkung des Lachgases.

Beide behandelnden Ärzte unserer Praxis sind seit Mai 2014 für die Lachgassedierung zertifiziert.

Gern beraten wir Sie auch persönlich.

Distickstoffmonoxid (N2O)

Lachgas

… wurde bereits im 19. Jahrhundert entdeckt und erlebt heute eine Wiedergeburt.

Es ist ein sehr gut verträgliches, praktisch nebenwirkungsfreies Schmerzmittel bzw. Beruhigungsmittel. Das Einatmen von Lachgas bewirkt eine innere Ruhe, entspannt und minimiert das Schmerzempfinden.

In Amerika, Australien, England, Skandinavien sowie auch zunehmend in Deutschland wird Lachgas erfolgreich als Hilfsmittel bei der Behandlung von (Angst-) Patienten eingesetzt.

Über 50 % aller Zahnärzte in diesen Ländern wenden Lachgas routinemäßig in ihren Behandlungen an.

Laut Statistik...

... haben 7 von 10 Patienten zumindest ein ungutes Gefühl vor jedem Zahnarztbesuch.

Steht nach einer Untersuchung eine Behandlung an, wird das unangenehme Gefühl noch viel deutlicher spürbar und kann in Angst umschlagen.

Mit der Lachgassedierung kann die Angst bereits vor und während jeder Behandlung genommen werden.

  • Patienten haben kein Problem mit dem Zahnarztbesuch
  • Patienten haben ein ungutes Gefühl vor dem Zahnarztbesuch

Häufge Fragen zur Lachgas-Sedierung

Wie wirkt Lachgas?

Die Behandlung von Patienten mit Lachgas erfolgt über eine kleine Nasenmaske, durch die ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas verabreicht wird. Dieses wird individuell für jeden Patienten dosiert.

Bereits nach wenigen Atemzügen entfaltet das Gas seine beruhigende Wirkung. Der Patient empfindet ein Gefühl von Leichtigkeit und Entspannung; er gelangt in einen angenehmen Trance-Zustand, ist aber jederzeit ansprechbar und verliert nie die Kontrolle über sich. Jedoch verspürt er das Bedürfnis, die Augen zu schließen.

Angst und Verspannungen lösen sich und weichen einem beruhigendem Gefühl der Geborgenheit. Mit der Angst nimmt auch die Schmerzempfindlichkeit stark ab. Das Setzen der Betäubungsspritze wird so gut wie gar nicht mehr wahrgenommen.

Auch der starke Würgereiz und der damit oftmals verbundene extreme Schluckreflex werden herabgesetzt.

Welche Vorteile hat die Sedierung mit Lachgas?

  • Der Patient ist bei der Behandlung entspannt.
  • Er verspürt ein Fernbleiben der Angst.
  • Er entkoppelt sich von der Behandlung.
  • Er benötigt keine Begleitperson.
  • Nach kurzer Zeit ist der Patient wieder fahrtüchtig, denn bereits 15 Minuten nach der Behandlung ist das Lachgas aus dem Körper ausgeschieden.
  • Die Anwendung ist preisgünstig.
  • Die positive Erfahrung nimmt dem Patienten die Angstbarriere vor Folgebehandlungen.

Gibt es bei der Lachgassedierung Nebenwirkungen?

Eine Überdosierung von Lachgas kann zu Schwindel, Unruhe, Übelkeit und gar zu Erbrechen führen.

Allerdings sind diese Nebenwirkungen selten und können innerhalb von wenigen Sekunden durch die Gabe von reinem Sauerstoff aufgehoben werden, sodass die Nebenwirkungen in kürzester Zeit wieder verschwinden.

Kann Lachgas auch bei Kindern angewendet werden?

Ja, denn einige Kinder benötigen eine individuelle Beruhigung, um eine Behandlung erfolgreich durchführen zu können.

Und Lachgas ist die sicherste und effizienteste Sedierungsform, um die Angst und die Aufgeregtheit des Kindes abzubauen und eine positive Zahnarzt-Erfahrung zu erreichen.

Aufgrund der vielen positiven Erfahrungen und Rückmeldungen in der Kinderzahnheilkunde setzen namhafte Dentalzentren in der Schweiz immer stärker auf die Behandlung mit Lachgas.

Allerdings sollten die Kinder über 3 Jahre alt sein, da eine aktive Mitarbeit des Kindes gewünscht ist.

Im Wandel der Zeit: Lachgasanlage

Wir empfehlen die Lachgassedierung …

… für den Abbau von „dentalem“ Stress, zur besseren Kontrolle des Würgereizes, bei der Behandlung von ängstlichen Patienten oder bei Kindern.

Quellen:

1. Zähne 3/2007, S. 4, Schweizerische Ärztegesellschaft für Hypnose SMSH & Schweizerische Vereinigung für Kinderzahnmedizin
2. Präsentation/Skript, Lachgas-Zertifizierungskurs 4/2014, Dr. Kay Furtenhofer, Oberhausen
3. Flyer „Angstfrei durch Lachgas“, Baldus Medizintechnik, Urbar
4. Lachgassedierung in der Zahnarztpraxis, Quintessenz Verl. 2013, Wolfgang Lüder
5.
04 / 2014, Dr. med. dent. Christian M. Soyka